Der Rose süßer Duft genügt, man braucht sie nicht zu brechen –

Und wer sich mit dem Duft begnügt, den wird ihr Dorn nicht stechen.“

(Friedrich von Bodenstadt 1819 – 1892)

 

Von Aromatherapie spricht man, wenn mit Hilfe ätherischer Öle Beschwerden und Erkrankungen behandelt werden. Die Aromatherapie ist eine spezielle Form der Phytotherapie. Dabei kann sich die Behandlung von der reinen Raumbeduftung zur Aufhellung der Stimmung bis hin zur begleitenden Therapie bei Krebserkrankungen erstrecken.

Aromatherapie gehört nach ihren Grundsätzen zu den alternativen Reiztherapien, da sie sowohl anregende und ausleitende Wirkungen haben kann als auch zur Beruhigung und Ausgleichung eingesetzt werden kann.

Die aus Pflanzenteilen gewonnenen ätherische Öle werden in unterschiedlichen Formen angewendet: äußerlich als Salben, Kompressen oder Massagen; innerlich mit Hilfe von Duftlampen oder der Einnahme. In vielen Ländern und seit über 2000 Jahren zählt der Einsatz von ätherischen Ölen zur traditionellen Volksmedizin, so dass uns sehr viele in der Praxis gewonnene Erkenntnisse vorliegen, die immer auch Bestandteil eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes sein müssen.

In England und Frankreich gehört die Therapie mit ätherischen Ölen in den schulmedizinischen Bereich und ist dort allgemein anerkannt. Nationale und internationale Studien finden sich in der einzigartigen Datenbank http://www.aromapraxis.de/aromatherapie/aromatherapie/aromatherapie/page20.html

Einsatzmöglichkeiten gibt es auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene.

Wobei die Einreibungen gegen alle Arten von Muskelverspannungen und Gelenkbeschwerden sicherlich die bekannteste Anwendung von aromatherapeutischen Präparaten darstellt. Aber auch gegen Magen- Darmbeschwerden, Erkrankungen der Atemwege, zur Ausleitung und zur Entspannung bzw Entschleunigung können Aromaöle eingesetzt werden.

In meiner Praxis arbeite ich vornehmlich mit Einreibungen.