Der neueste Trend kommt ausnahmsweise einmal nicht aus den USA, sondern direkt aus Deutschland. (Ok, auch aus Japan, zugegeben) Zur Entspannung, Erholung und Gesundwerdung geht man diesem Trend zufolge nicht mehr zum Arzt, sondern in den Wald.

Und wie wir Deutschen so sind, müssen wir natürlich alles verwissenschaftlichen und bilden jetzt in Zertifikatslehrgängen zum Waldbademeister (Naturpädagogen) aus. In diesem Kursen lern man dann alles was da kreucht und fleucht mit wissenschaftlichem Namen kennen, lernt die chemische Zusammensetzung der Waldluft zu benennen und weiß ganz genau welche Losung welches Tier hier gerade hinterlassen haben,  und wie man das ganze dann nach pädagogisch korrekter Art und Weise dem Waldbadenden erklärt. In einer theoretischen Prüfung wird dem zukünftigen Bademeister dann dieses Wissen abgefragt……

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…..um einfach im Wald zu sein und dort gesund zu werden (oder zumindest für meine Gesundheit etwas zu tun), braucht es das alles nicht, finde ich.

Was gebraucht wird ist jedoch eine Anleitung mit Natur wieder Kontakt aufzunehmen. Viele meiner Mit-Kräuterwanderer sind sich einig, dass sie zwar schon oft im Wald wandern waren und sich dort auch wohl fühlen aber die Natur noch nie mit solchen Augen gesehen haben, wie während der Kräuterwanderung. Nach unseren Kräuterwanderungen fühlen sie sich gut und entspannt und nehmen ein Stück dieser Natur in sich auf und damit mit sich nach Hause.

In meinen Waldbade-Workshops geht es nicht um Wissen. Es ist mir doch total egal wie der Baum an dem ich gerade lehne, mit botanischem Namen heißt und mit welchen Mykorrhizapilzen er in Symbiose lebt. Es ist auch egal, dass ich dann weiß, das es jetzt die Terpene (ein chemisches Gemisch, welches in ätherischen Ölen vorkommet) sind, die meine Hormone und Nervenzellen in Wallung bringen und so zur Heilung beitragen können. Wer das wissen will, kann das nachlesen.

Es doch darum wieder in Kontakt mit dem Wald und der Natur zu kommen und all das Denken, Hinterfragen und Wissen-Wollen mal weg zu lassen. Ich habe dazu einen schönen Baumkreis im Castroper Holz gefunden.

Wir werden schweigen, sehen, fühlen, riechen, hören und Wald, Farben, Wind, Sonne und Luft mit allen Sinnen erfahren, erfassen und in uns aufnehmen. Das fördert die Entspannung und führt letztendlich auch zu uns selbst und unserer Natur als Mensch. Wir sind keine „unnatürlichen“ Wesen. Wir sind Teil der uns umgebenden natürlichen Welt und das sowohl im Wald als auch in der Stadt.

Aus diesem Grunde wird es in Zukunft auch Bade-Workshops in der Stadt geben. An dem Konzept arbeite ich gerade.

Die Termine für die Waldbade-Workshops beginnen immer um 11:00 Uhr und dauern maximal 60 Minuten.

Treffpunkt: Parkplatz am Hallenbad in Castrop-Rauxel.

Kommen Sie in robuster Kleidung, die auch mal ein wenig schmutzig werden darf. Wir baden auch bei Regen, jedoch nicht bei Sturm.

Termine:

Sonntag 03.06.2018 / / 22.07.2018 / 19.08.2018 / 16.09.2018

Samstag 04.08.2018 / 13.10.2018

Kosten 20,00 EUR

Sondertermine:

24.06.2018 Johannistag, wir treffen uns an der Praxis und nehmen ein Sonnenbad (Maximal 20 Minuten) der besonderen Art. Bitte Badekleidung und für empfindliche Haut eine Sonnenschutzcreme mitbringen.

Anmeldung hier:

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